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Die Silberstraße

Unterwegs im Erzgebirge

Bereits im 12. Jahrhundert wurde in der Region zwischen Zwickau, Dresden und dem tschechischen Grenzgebiet nach Silber gegraben. Dadurch bekamen die Höhenrücken nicht nur ihren bezeichnenden Namen Erzgebirge, sondern auch ihren ganz eigenen Charakter. Die ruhige, idyllische Natur des Mittelgebirges bildet reizvolle Kontraste zu den Industriezeugnissen der Bergbaukultur. Als die Silberquellen versiegten und man den Wert von Kobalt, Nickel und Uran noch nicht erkannt hatte, mussten die Menschen auf andere Gewerbe ausweichen, so dass in den Bergtälern noch heute überlieferte Handwerkskunst bei der Herstellung der typischen Räuchermännchen, von Holzspielzeug oder beim Spitzenklöppeln gepflegt wird. Auf der Silberstraße folgen Sie dem Weg des Silbers von den Stationen des Bergbaus über Erzhütten und Münzstädte bis in die königlich-wettinischen Schatzkammern nach Dresden. Ganz nebenbei führt die Ferienstraße den historisch interessierten Motorenthusiasten ins Zentrum der DDR-Fahrzeugproduktion: In Zwickau fertigte der VEB Sachsenring den Trabant; die beliebten MZ-Motorräder liefen in Zschopau vom Band.

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